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Primacom hochspekulativ 02.10.2000
Platow Brief
Die Aktie der PrimaCom AG (WKN 625910) eignet sich nach Ansicht des Platowteams für mutige Anleger und nur unter langfristigen Gesichtspunkten.
Viele Wege führten zum Ziel. So lasse sich derzeit die Situation bei PrimaCom wohl am besten beschreiben. Mit der Akquisition der niederländischen Multikabel dürfte das 2000er Umsatzziel von knapp 117 Millionen Euro auch erreicht werden. Aufgrund der leichten Planbarkeit der Erlöse sei selbst zu einem so frühen Zeitpunkt diese Prognose keine Hexerei.
Ursprünglich wollten die Mainzer ihren Business-Plan, der ein konsequentes Akquisitionsmodell vorsehe aber mit Zukäufen im Inland erfüllen, berichte dem Platowteam CFO Paul Thomason im Gespräch. Die teilweise überzogenen Preisforderungen und die ab 2001 wirksame Unternehmenssteuerreform haben jedoch die Verhandlungen mit den potenziellen Kandidaten nicht gerade leichter gemacht.
Im Fokus stünden hier weiterhin kleinere Anbieter, die Städte mit rund 100.000 Einwohnern abdeckten. Aber auch Teile der zum Verkauf stehenden Tele Columbus würden sich als sinnig erweisen.
Auf dem zersplitterten Kabel-TV-Markt wolle das Unternehmen weiter als „Konsolidierer“ auftreten. Die Kehrseite der Medaille seien üppige Goodwill-Aufwendungen, die das Ergebnis belasteten.
In Phasen, wo Marktteilnehmer handfeste Erträge sehen wollten, dürften es die Kabelnetzbetreiber im Allgemeinen nicht leicht haben. So eigne sich das Papier auch unter äußerst langfristigen Gesichtspunkten nur für den sehr risikobewussten Anleger, so das Platowteam.
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